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Bietet Ihnen einen detaillierten Überblick, sowie zahlreiche Informationen über ein Studium in Ungarn.
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Veterinärmedizinische Fakultät der Szent István Universität, Budapest

Bewerbung: vom 20. März bis zum 20. Juni. Die Zulassungskommission tagt im April und Juni, anschließend werden die Bewerber benachrichtigt.
Medizinische Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen)

 
 
Peter Meleghy
Foto: Wolf Wichmann
 

Alles was Sie über Ungarn wissen wollen und hier nicht finden, liefern wir Ihnen schnell und zuverlässig. Haben Sie Vorschläge? Schreiben Sie Ihre Meinung und Vorschläge. Ihre Fragen beantworten wir per Mail: E-Mail an Peter Meleghy
 
     
     



Tourismus | Alles über Budapest
   
Inhalt
Informationsbüros
Dreimal ankommen in Budapest & Die schönsten Aussichten
Lage, Einwohner, Bezirke
Hotelempfehlungen
Museen in Budapest
Thermalbäder in Budapest
Shopping
Sehenswürdigkeiten
Sightseeing per Strassenbahn
Restaurants, Cafés, Konditoreien
Nachtleben in Budapest
Fortbewegung
Ungarn Reiseführer
 


 
Sehenswürdigkeiten
     
Lenin, Stalin, Marx und Engels in Budapest vereint

Als einziges ehemals sozialistisches Land hat Ungarn die Statuen der kommunistischen Führer nicht auf den Müllhaufen geworfen. Zwar trauert die Mehrheit keineswegs der Diktatur des Proletariats nach, aber sie ist der Meinung, dass auch diese Zeit zur Geschichte des Landes gehört, und ihre steinernen und bronzenen Zeugen als Denk-Mäler aufbewahrt werden sollen.So wurden Büsten und Statuen der Repräsentanten der jüngsten sozialistischen Geschichte
   
von allen wichtigen Plätzen und Straßen in einen neu errichteten Statuenpark versammelt. Rechts und links neben dem hohen bogenförmigen Eingangstor in der roten Backsteinmauer stehen die riesigen Bronzegestalten Marx', Engels' und Lenins. Neben der Kasse tönt aus einem Kassettenrecorder, der als sozialistisches Dampfradio getarnt ist, Marschmusik, von kämpferischen Reden unterbrochen.Die Kassette ist zu kaufen. Ebenso "Der letzte Hauch des Kommunismus" in roten Konservendosen eingefangen.
Im weitläufigen Park hinter dem Eingang stehen 41 Statuen beziehungsweise Denkmäler, darunter auch hervorragende Arbeiten. Mit etwas Glück sieht man hier wahrhaft bemerkenswerte Besucher: ältere Männer, meist zu zweit in langen Ledermänteln. Sie gehen gemessenen Schrittes, reden leise miteinander oder stehen mit feuchtglänzenden Augen vor der Statue eines der "verehrten Genossen" - wandelnde Versteinerungen.Das Feilichtmuseum liegt an der Landstraße (Nr. 70) zum Balaton (Plattensee). Sie heißt denn auch Balatoni út, der SZOBORPARK (Statuenpark) befindet sich an der Ecke Szabadkai utca; Tel.: (aus Budapest ) 2277446

Mehr Infos:
Szoborpark Museum
1223 Budapest
Balatoni road - Szabadkai street corner
HUNGARY

Tel.: #36 (1) 424 7500
Fax: #36 (1) 337 5050
Web: www.szoborpark.hu
     
     
   
 
Sightseeing per Strassenbahn
     
     
Hotels im Marienbad, Tschechien Stadtbesichtigung per Straßenbahn - der Donau entlang

Meine bevorzugte Straßenbahn trägt die Nr. 2. Die eine Endhaltestelle liegt im Süden der Stadt am Boráros tér (Weinhändler Platz). Die Gegend ist unspektakulär, aber man sieht schon weiter nördlich die Bergkette auf der anderen Donauseite. Die Passagiere sind meist einfache oder junge Leute (oder beides). Ihre Kleidung ist ähnlich unordentlich wie in Deutschland dafür sind ihre Gesichter enorm verschieden: feine Züge, blendend helle Haut intellektuelle Gesichter
 
neben olivfarbenen, groben Visagen. Die Morgensonne beleuchtet die gegenüber liegende westliche Donauseite mit den noch kommenden Bergen und Bauten (die Donau fließt von Nord nach Süd) – dafür taucht sie nachmittags alles in ein geheimnisvolles gleißendes Gegenlicht. Das altmodische gelbe Gefährt rattert mit uns los, nach kurzer Zeit biegt es hinunter auf die Donauufer. Auf der gegenüber liegende Seite taucht der Gellért Berg auf: hoch, steil, lässt jedes Bergsteigerherz höher schlagen – habe ich mir sagen lassen. Oben drauf eine graue Festung, die Zitadelle, von den Österreichischen Herrschern 1849 gegen die aufsässigen Ungarn errichtet. Heute Hotel und Disco.

An der nächsten Haltestelle steht rechts die hübsch restaurierte Zentrale Markthalle. Ein heller Backsteinbau mit historisierenden Bögen und Türmen aus dem Jahr 1896.Es ist der größte "Bauch von Budapest" (es gibt in fast jedem Bezirk einen) mit unzähligen Sorten Paprikaschoten, Knoblauchwürsten und lebenden fetten Karpfen – außerdem
alles, was das Land kulinarisch zu bieten hat. Anschließend bimmelt die Bahn durch die Pester Innenstadt neben die Donaupromenade mit den großen internationalen Hotels, unzähligen Restaurants und Cafés und Menschen. Wir fahren an der ältesten Brücke der Stadt, der Kettenbrücke vorbei – mit den vier liegenden Steinlöwen an den Brückenpfeilern, deren Zungen der Bildhauer vergessen hat in die offenen Mäulern hinein zu meißeln. Links hoch oben auf dem Burgberg sieht man das ehemalige Königsschloss mit hohen Kuppeln und Zinnen, wie es Maria Theresia – Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn hat erbauen lassen. Heute beherbergt der Prunkbau unter anderem die Nationalgalerie mit ungarischer Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.

Mein Lieblingsbild ist die Frau im gepunkteten Kleid von Rippl-Rónai. Anschließend folgt auf dem Rücken des langgezogenen Burgberges die Silhouette der Mittelalterlichen Stadt Buda, die sogenannte Wohnburg: gotische und barocke Häuser und Kirchen, Kopfsteinpflaster, krumme Gassen. Hier war das erste Regierungsbezirk, vor Errichtung des Parlaments in Pest. Heute ziehen immer mehr Verwaltungen und Botschaften wieder hierher. Es ist ein stimmungsvolles Viertel mit eingeschränktem Autoverkehr.

Das Parlament auf der rechten Donauseite, auf der wir fahren, wird von der Straßenbahn links herum umfahren, wir sehen also die – ebenfalls spektakuläre – Rückseite vom Kossuth Lajos Platz her. Dann ist die Reise mit der Nr. 2 auch bald zu Ende. Es geht noch zwischen sechsstöckigen Regierungsgebäuden und mit kurzen Blicken zwischen den Häusern auf die Donau bis zum Pester Brückenkopf der Margit Brücke. Dort ist Endstation. Der Fahrer zieht um und es geht bald zurück – auch die Fahrt lohnt sich. PM
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Restaurantempfehlungen
     
     
Café Kör, Sas u. 17, Tel. 311 00 53, geöffnet außer So 10 - 22 Uhr
Es ist kein Café, sondern eines der besten Restaurants des Landes mit feiner ungarische Küche und hervorragender Bedienung. Hauptgerichte ab 12 €. Unbedingt rechtzeitig reservieren!

Múzeum Kávéház, Múzeum körút. 12, Tel. 338 42 21, geöffnet Mo - Sa 12-24 Uhr. Direkt am Nationalmuseum. Auch das ist kein Café, wie man denken könnte, sondern ein typisch ungarisches Stadt-Restaurant mit hohen Räumen, hohen und breiten Fenstern zur belebten Ringstraße. An den Wänden Fresken von Károly Lotz. Man speist von Zsolnay-Porzellan. Die Küche ist ungarisch-bürgerlich; Hauptgerichte um 12 €.

Belcanto étterem (Restaurant), Dalszinház u. 8, geöffnet 12 - 24 Uhr,
1992 neben der Staatsoper eröffnet, biete Belcanto bürgerlich-ungarische Küche, dazu allabendlich ab 19 Uhr Auftritte professioneller Sänger: Arien aus Opern, Musicals, Operetten oder bekannte Evergreens. Zuweilen singen die Kellner mit im Chor. Hauptgerichte um 10 €.

Kéhli Vendéglo (Gasthaus), Mókus u. 22. Tel. 250 42 21, geöffnet Mo - Fr 17 - 24 Uhr, Sa u. So 12 - 24 Uhr
Ein altes Wirtshaus am Budaer Ufer der Donau: Holzdielen, Gemälde mit ländlichen Motiven, Garten für warme Sommerabende. Gute ungarische Küche, Spezialität: Rindfleischbrühe mit Markknochen. Hauptgerichte ab 8 €. Abends Zigeunermusik. Die Rechnung nachprüfen!

Régi Sipos Halászkert (Fischrestaurant zum alten Pfeiffer), Lajos u. 46, in Altbuda (Óbuda), Tel. 250 80 82, geöffnet tgl. 12 - 24 Uhr
Geschmackvoll restauriertes ebenerdiges Haus im kleinstädtischen Stil, passend zum ländlichen Stadtteil. Stimmungsvoller Sommergarten. Spezialität ist die feuerrote ungarische Fischsuppe (halászlé), wozu scharfes Paprikamus serviert wird. Es gibt aber auch butterweiches Rindergulasch mit Eiergraupen und hervorragende, süße Quarkklöße. Hauptgerichte ab 8 €.

Tabáni Terasz étterem (Terrassen-Restaurant Tabán), Apród utca 10. Tel. 201 10 86, geöffnet tägl. 12 - 24 Uhr
Ein 250 Jahre altes Gebäude im hügeligen Buda; von der Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf den Gellértberg und die Burg. Im Innenhof steht ein 200 Jahre alter Nussbaum. Feine ungarische Küche, Hauptgerichte um 10 €.

Búsuló Juhász (Trauernder Hirte), Kelenhegyi út 58. Tel./Fax 209 16 49 tgl. 12 - 24 Uhr
Auf dem Gellertberg, mit Stadtpanorama und Sommergarten. Gute ungarische und internationale Küche. Abends Zigeunermusik. Für größere Gruppen wird auf Wunsch ein ganzer Ochse gebraten. Hauptgerichte ab etwa 12 €.

Náncsi néni vendégloje (Gasthaus der Tante Náncsi), Ördögárok u. 80, sommerliches Ausflugslokal in den Budaer Bergen, Tel./Fax 397 27 42 tgl. 12 - 23 Uhr
Gartenlokal mit langen Tischen unter alten Kastanien. Für Kinder gibt es Schaukel, Kletterbäume und unzählige andere Spielgeräte. Die Stimmung ist familiär, die Küche einfach, aber gut, nach ungarischen und schwäbischen Rezepten. Spezialität sind die riesigen Quarkklöße. Hauptgerichte ab 12 €. Reservierung ratsam.




Cafés, Konditoreien



Ruszwurm, Café-Konditorei Szentháromság u. 7, geöffnet tgl. 10 - 20 Uhr
Seit 1827 eine Institution im Burgviertel mit original Biedermeier-Einrichtung, eigener Zuckerbäckerei und herrlich nostalgischer Stimmung.

Auguszt cukrászda (Konditorei August), Kossuth Lajos utca 14 – 16 geöffnet Mo - Fr 10 - 18, Sa und So zu. Die Konditorei befindet sich mitten in der lauten Pester Innenstadt – aber im ruhigen Hof eines Mietshauses. Und die Auguszts sind eine der berühmten Konditor-Dynastien. Spezialität: Krémes (Cremeschnitte). www.augusztcukraszda.hu

Gerbeaud, Café-Konditorei, Vörösmarty tér 7 - 9 geöffnet tgl. 9 – 21 Uhr
Eine Institution in Budapest mit klassischer Kaffeehauseinrichtung, großer Terrasse, guten kleinen, kalten Gerichten, Salzgebäck, Kaffee, Kuchen, alles aus der eigenen Küche beziehungsweise Konditorei.

Muvész Kávéház, Andrássy út 23, geöffnet tägl. 9 - 24 Uhr
Kleines, elegantes Café schräg gegenüber der Oper mit feinem Kaffee und Kuchen.

Eckermann Kávéház, Andrássy út 24 (im Haus des Goethe-Instituts), Tel. 269 25 42, geöffnet Mo - Fr 8 - 22 Uhr, Sa 9 - 22 Uhr
Hier war das Stammcafé des großen ungarischen Dichters Endre Ady (1877-1919). Es gibt Kaffee, Kuchen, kleine, kalte Gerichte, dazu eine große Auswahl ungarischer und deutscher Zeitungen und Zeitschriften. Nach vorheriger Anmeldung ab 14 Uhr freier Internetzugang. Natürlich erfährt man hier auch das Programm des Goethe-Instituts.

AbSzint Café-Restaurant, Andrássy út 34,
Ein schickes, neues Lokal, gute kleine Gerichte, Kaffee, Kuchen und natürlich der stimulierende Absinth, das hier gebührend zelebriert wird. www.abszint.hu

Lukács Cukrászda (Konditorei), Andrássy út 70, geöffnet Mo - Fr 9 - 20 Sa - So 10 - 20 Uhr
Klassische Konditorei seit 1912; Thonet-Interieur, hausgemachte Mehlspeisen, am Abend Klaviermusik.

Weitere ungarische Stadtporträts und vieles andere mehr finden Sie im Reiseführer Ungarn entdecken, von Peter Meleghy, im Trescher Verlag, Berlin.

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Fortbewegung
     
  Flughafen
Der Flughafen Ferihegy mit zwei schicken neuen Terminals (2/A und 2/B) liegt südöstlich nur einige hundert Meter außerhalb der Stadt. In der Ankunftshalle haben alle international arbeiten-den Autovermietungsfirmen ihre Büros. Bank-filialen wechseln Euro nach dem aktuellen Kurs in Forint um. Die Flughafengesellschaft bietet zu jeder Adresse in der Stadt Fahrten per Minibus für 3.900 Forint (15,60 € hin und zurück) an.
     
Der Nachteil: Die Mitreisenden werden nach einer logischen Reihenfolge an ihre Fahrtziele gebracht - und das kann schon mal dauern bis man selbst an der Reihe ist. Die vor dem Ausgang wartenden Taxis sind teurer: Mit einem von ihnen kostet eine Fahrt in die Innenstadt etwa 5.200 - 5.500 Forint (ca. 22 €). Man kann allerdings auch
einen Wagen von einen ordentlichen Taxiunternehmen zum Flughafen bestellen. Bei Budataxi (Tel. 2333333) verlangt man für eine Fahrt in die Innenstadt oder umgekehrt pauschal 3.500 Forint (ca. 14 €). Am Ausgang
der Ankunftshalle ist ein ausgeschilderter Parkplatz für die vorbestellten Taxis (Elore rendelt Taxik). Die ungarische Fluggesellschaft Malév fliegt von Hamburg, Berlin, Frankfurt/M., Stuttgart und München zweimal am Tag nach Budapest und zurück. Außerdem ist die ungarische Hauptstadt in den vergangenen 15 Jahren zum heimlichen Luftkreuz Mittel-Osteuropas geworden. Malév fliegt von Budapest täglich nach Südeuropa, in den Nahen, Mittleren und Fernen Osten und natürlich nach Nord- und Südamerika - und das zu gemäßigten Preisen.

Autofahren
Die Autobahn M1 von Wien über Gyor (Raab) endet im Westen der Stadt. Einen Autobahnring gibt es noch nicht. Immerhin ist die M1 durch das Verbindungsstück M0 mit den Autobahnen in Richtung Süden verbunden: mit der M7 zum Balaton (Plattensee) und der M5 zum südostungarischen Szeged. Noch nicht ins Autobahnnetz integriert ist die M3, die nach Osten und in die Nordungarische Berglandschaft führt, sie beginnt im Nordosten von Budapest.
Wenn man sich auf der Westautobahn Budapest nähert und die Donau überqueren möchte, ist es ratsam den Namen der Brücke zu merken, auf der man dies zu tun beabsichtigt. Denn die sind beschildert. Und ein Stadtzentrum gibt es nicht. Es gibt mindestens zwei, nämlich in Buda und Pest. In der Stadt braucht man dringend einen guten Stadtplan, Geduld und Geschicklichkeit. Außerhalb der Innenstadt sind die Schilder mit den Straßennamen rar. Wenn man länger parken will, muss man die Parkscheine pünktlich neu ziehen, denn die Privatpolizisten sind schnell. Und Vorsicht: In Wohngebieten wurden gleich mehrere Straßen zur Parkverbotszone erklärt, was aber nur an den Zufahrtstraßen der Zone gekennzeichnet ist - auf Ungarisch. Man muss sich also erkundigen.
Noch mehr Vorsicht: In Ungarn gilt die 0,0 Promillegrenze. Fahren in alkoholisiertem Zustand kann 100.000 HUF, ca. 400 EURO kosten. Ähnliche Strafen blühen für andere grobe Verletzungen von Verkehrsregeln und für Fahren auf der Autobahn ohne Vignette - die man an der Grenze bzw. an Tankstellen bekommt. Eine wesentliche Überschreitung der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit wird mit 60.000 HUF, ca. 240 EURO geahndet. Oft wird obendrein der Führerschein entzogen. Ausländer können für einen Monat bis zwei Jahre des Landes verwiesen werden.
Hier also der Rat der ungarischen Verkehrsexpertin Bianca Martini: "Ungarn ist ein schönes Land (ist das ein Rat? Na ja aber jetzt kommt's:) Fahren Sie langsam, damit Sie etwas davon haben. Die Ungarn sind reizende Menschen - die Polizisten unter ihnen sind es weniger. Halten Sie sich an die Vorschriften. Nach einem (oder anderthalb) Glas Wein können Sie sich noch damit ausreden, dass Sie ein in Alkohol gelöstes Mittel nehmen müssen. Natürlich sollten Sie das Fläschchen dabei haben. Allerdings ist es ratsam, die übrigen Gläser vom guten ungarischen Wein nach dem Autofahren zu trinken. So machen Sie das Beste von Ihrem Ungarnaufenthalt." Amen, kann man da nur sagen.

Bahnhöfe
Die drei großen Bahnhöfe haben kleine Besonderheiten: Ihre Namen stimmen mit ihrer Lage nicht recht überein. Der Südbahnhof (Déli pályudvar, Ecke Kristina körút und Alkotás utca) liegt im Westen, der hübsche, modernistische Westbahnhof (Nyugati pu., Nyugati tér) im Osten, wo immerhin und als Ausnahme auch der grandiose, tempelartige Ostbahnhof (Keleti pu., Baross tér) liegt. Alle sind sogenannte Kopf- oder Sackbahnhöfe, ohne schwierige Treppenauf- und -abgänge. Doch die Unlogik geht weiter: Eisenbahnreisen aus oder in den Westen - Deutschland, Österreich und der Schweiz - enden und beginnen am Ostbahnhof. Nach Osten reist man vom Westbahnhof aus. Nur nach Süden, etwa zum Balaton oder nach Slowenien, fährt man vom Südbahnhof.

Busbahnhöfe
Der internationale Busbahnhof befindet sich am Népliget (Volkspark), Könyves Kálmán körút 131, auch die U-Bahnstation der blauen Linie 3 heißt Népliget. Innerungarischer Busbahnhof: Árpádhíd (Árpádbrücke), Árbóc u. 1 - 3, beim Stadion, Hungária körút 48 - 52

Schiffsanleger
Nemzetközi hajóállomás (Internationaler Schiffsanleger) befindet sich am Belgrad rakpart (Belgrad Kai), in der Pester Innenstadt.


Straßenbahn, Bus, U-Bahn
Mit öffentlichen Verkehrsmittel ist die Stadt gut versorgt: Die erste U-Bahn-Strecke (ungarisch: Metro) auf dem Kontinent wurde enorm erweitert, trotzdem ist diese alte Strecke mit ihren schmucken Stationen die hübscheste. Die gelben Straßenbahnen klappern zwar, dafür aber sind sie zahlreich und fahren recht pünktlich. Busse und Vorortbahnen ergänzen das Angebot. An den größeren U-Bahn-Haltestellen kann man Wochen- oder Zweiwochenkarten für alle Verkehrsmittel zu kaufen; Zehnerkarten für je eine Fahrt gibt es in Automaten.

Taxi
Wie fast überall auf der Welt ist Taxifahren ein wenig kompliziert und, wenn man sich nicht auskennt, auch problematisch. In Budapest gibt es die Guten und die Bösen Unternehmen, allerdings kann man auch mit den Guten böse Überraschungen erleben. Die Todsünde: In ein Taxi einzusteigen, an dem nur die Aufschrift "Taxi" prangt. Deren Besitzer sind keiner Tarifvorschrift unterworfen, und die Preise sind dementsprechend. Leider gehören zu dieser Kategorie auch die sogenannten "Hoteltaxis", die vor einigen Hotels stehen. Die zeiliche, die kleinere Sünde: In ein wartendes Taxi auf der Straße einsteigen oder eines anhalten, denn selbst die ordentlichen Taxiunternehmen rechnen bei solchen Fällen mit höheren Tarifen. Die Lösung: Man muss leider bei einem der "Guten" per Telefon einen Wagen bestellen: City Taxi Tel. 2111111, Fo Taxi Tel. 2222222, Budataxi Tel.2333333, 6 x 6 mit der entsprechenden Telefonnummer, Tele 5 Tel. 3555555. Siehe auch "Taxi am Flughafen".
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Ungarn Reiseführer
     
Hotels im Marienbad, Tschechien Ungarn entdecken
von Peter Meleghy

Neben den großen, ernsten Themen, wie die dramatische Geschichte des ungarischen Volkes liest man hier unterhaltsame Ortsbeschreibungen mit vielen Informationen und echten, aktuellen Geheimtipps. Außerdem:
  • Berichte über die hintergründige Sprache und – weshalb es beleidigend ist jemandem auf ungarisch "Deine Mutter" oder "Dein Vater" zu sagen;
  • über die Menschen und – wieso die ungarischen Frauen den Doktortitel ihrer Männer tragen, die Herren wiederum Kinder gebären;
  • über die großen Zusammenhänge der europäischen Geschichte und ungarischen Aspekte – Sklavenhandel, Suppenpulver, Heirat und Prügel, Bauernarchitektur, archaische Bräuche, schamanische Volksliedtexte;
  • über Musik – Haydn, Liszt und Zigeunerweisen;
  • über Literatur – von Anonymus bis Imre Kertész, und warum für schlechte Noten ungarischer Schüler die Königlich-Ungarische Marine die Schuld tragen kann;
  • über Architekturgeschichte – und warum manche Restaurants buschige Augebrauen haben und Kirchen schon einmal wohlgeformte Hinterteile;
  • über Kulinarisches – wo es die besten Würste gibt, wo die besten Weine, die besten Schnäpse, die besten Restaurants;
  • über Bäder-Kathedralen – und seit wann Pferden der Zutritt zu den Thermen verwert ist;
  • über stille Weingärten und laute Partystrände am Balaton (Plattensee) – und vieles andere mehr.


  • Der Autor Peter Meleghy, 1939 in Budapest geboren, lebt seit 1956 in Deutschland. Er arbeitet für Kunst- und Architekturzeitschriften, für die beiden großen kulinarischen Blätter, schrieb zahlreiche Stadtporträts und interessiert sich für geschichtliche Zusammenhänge und für die Kultur des täglichen Lebens.

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    Trescher-Reihe Reisen,
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    von Péter Pál Meleghy
         
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